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Im Test: Voyager-Hypospray von Blue Brixx: Ein cooles Gadet für Fans

© BlueBrixx

Unser Reinhard Prahl baut für euch das neue Bluebrixx-Modell, das Voyager-Hypospray und erfreut sich an dem coolen Gadget.

© BlueBrixx

Im Dezember 2023 haben die Flörsheimer Klemmbausteinehersteller von Blue Brixx die fünfte Welle ihrer beliebten Star Trek-Modelle ausgerollt. Mit an Bord sind auch zwei neue Gadgets, darunter das Hypospray des Doctors. Im Test verraten wir euch, warum uns das gute Stück so viel Freude bereitet.

Neue Gadgets braucht das Land

Für Legofans, die gleichzeitig dem entspannenden Hobby des Noppensteinbaus frönen, ist Blue Brixx längst so etwas wie eine Institution geworden. In mittlerweile fünf Wellen hat das sympathische Unternehmen bislang weit über 80 Raumschiffe, Shuttles, Gadgets, Büsten und Brick-Buddies für jeden Geldbeutel und in allen erdenklichen Modellgrößen auf den Markt gebracht. So wartet etwa die klassische U.S.S. Enterprise für 164,95 € mit einer Gesamtlänge von immerhin 82,7 Zentimeter auf, die inzwischen vergriffene Minivariante für schlanke 5,95 € hingegen lediglich 17 Zentimeter.

Das von uns getestete Star Trek Hypospray aus der Voyager-Kollektion liegt mit 290 Teilen und einem Preis von 17,95 € im unteren Segment, eine Tatsache, die sich aber keineswegs auf den Bau- und Spielspaß auswirkt. Das Wort »Spielspaß« verwendet wir hier übrigens ganz bewusst, denn das Gadget ist so designt, dass man es problemlos bespielen kann, ohne Sorge haben zu müssen, dass sich der Bau bei erster Gelegenheit in seine Klemmbausteineeinzelteile auflöst. Das Schöne an der Bauweise des Hyposprays ist nämlich, dass sich die »Sprays« auch wirklich in den Injektor einführen lassen, eine coole Idee, die viel Liebe fürs Detail verrät. Hinzu kommt, dass sich Blue Brixx wie bei allen Gadgets wieder für den Originalmaßstab entschieden hat, was den Funfaktor noch einmal merklich steigert.

hypospray
Hier steht ihr das gesamte Set. © BlueBrixx

Dazu gelernt

Überhaupt kann und muss man den Flörsheimern bescheinigen, dass sie sich im Verlauf der Star Trek-Reihe merklich gesteigert haben. Das wird einerseits an den Anleitungen deutlich, andererseits aber vor allem an der enormen Klemmkraft, die die Steine inzwischen aufweisen. Sind diese einmal verbaut, verbleiben sie bombenfest an Ort und Stelle und können in der Regel nur mit einem Teiletrenner wieder gelöst werden. Damit hat Blue Brixx inzwischen sogar den dänischen Marktführer Lego eingeholt, dessen Steinequalität immer mehr nachzulassen scheint. Ein konkretes Beispiel bilden hier einige Modelle von Ninjago, die mein Sohn zu Weihnachten bekam und die aufgrund der teilweise mangelnden Klemmkraft nur eingeschränkt bespielbar sind. Auch in Sachen Farbechtheit hat man schon längst den Anschluss an die Konkurrenz gefunden und versucht verstärkt, jedes Modell detail- und farbtreu zu designen, klasse.

Kommen wir damit zum Aufbau, der sich aufgrund der oben erwähnten Klemmkraft und gut lesbaren Anleitung angenehm gestaltet. Die oben erwähnten 290 Teile sorgen dafür, dass ihr höchstens zwischen 45 und 60 Minuten benötigt, bis das Gadget in seiner ganzen Pracht vor euch steht, ganz davon abhängig, wie geübt ihr im Noppensteinhobby seid. Die Anleitung ist logisch und schlüssig geschrieben und beginnt Blue Brixx-typisch mit dem Sockel (hier eher ein Halter), auf dem das fertige Modell später platziert wird. Da dabei überwiegend relativ großteilige Steine zum Einsatz kommen, ist der ersten Meilenstein entsprechend schnell erreicht. Anschließt geht es an die Fertigstellung des Hyposprays, dass sich rundum schön zusammensetzen lässt.

Wer strickt der Anleitung folgt, sollte auf keinerlei Probleme stoßen, wobei es allerdings in sehr seltenen Fällen immer noch vorkommen kann, dass sich aus dem Bildmaterial nicht sofort erschließt, welcher Stein gemeint ist. So zum Beispiel bei den Lochplatten, die nicht immer sofort als solche erkennbar sind. Doch das ist nun wirklich meckern auf sehr hohem Niveau und wer sich ein wenig Zeit lässt und genau hinschaut, findet die Lösung. Abschließend befassen wir uns mit den in drei Farben designten Hyposprayampullen, die überwiegend aus Rundplatten und Rundsteinen bestehen und in wenigen Minuten zusammengebaut sind. Bleibt am Ende nur, den Injektor und die Ampullen ihrem angestammten Platz zuzuführen und das Endergebnis zu bewundern.

gezeichneter Kirk in der Klassik-Uniform, zeigt den Daumen nach oben, Urteil "Super!"

Fazit

So macht das Sammeln Spaß. Blue Brixx bleibt seinem Preismodell und dem selbst auferlegten Qualitätsanspruch treu und bringt mit dem Star Trek Hypospray aus der Voyager-Reihe ein spaßiges Gadget auf den Markt, dass sich gefällig zusammenbauen lässt, cool aussieht und obendrein auch noch bespielbar ist. Für Klemmbausteine-Geeks mit wenig Zeit ist das Modell mit einer Bauzeit von höchstens 60 Minuten darüber hinaus genau der richtige Happen für zwischendurch. Da freue ich mich nicht nur auf den Medizinischen Tricorder TR-590 Mark X, der schon darauf wartet, das Licht der Welt erblicken zu dürfen. Auch der bald erscheinenden Stargate-Reihe fiebere ich regelrecht entgegen, zumal mich dann endlich Jack O’Neill als Brick Buddy vom Deckel meines Rechners anlachen wird. 

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