Analyse

Lieblingspatzer aus Voyager

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Wir haben für euch diesmal fünf spaßige Momente aus “Star Trek: Voyager” herausgesucht.

© Paramount

In der Produktion einer TV-Serie gelingt nicht immer alles. Manchmal entstehen bei der Produktion irrwitzige Patzer, über die man sich diebisch freuen kann. Wir haben für euch diesmal fünf spaßige Momente aus Star Trek: Voyager herausgesucht

Nein, auch unsere heiligen Star-Trek-Produktionen sind nicht frei von Patzern. Dazu sind Fehltritte einfach viel zu menschlich, selbst in der Zukunft.

Bei der heutigen Runde haben wir für euch unsere Lieblingsmomente aus Star Trek: Voyager herausgesucht. Es sind Szenen, die irgendwie schiefgegangen sind, und gerade deswegen so amüsant waren.

Wirre Nummer

Wenn es um die Registrierungsnummern von Shuttles geht, haben die Macher von Star Trek meist ganz gut aufgepasst und dafür gesorgt, dass alles halbwegs stimmig blieb. Doch ausgerechnet im Pilotfilm von Star Trek: Voyager kam es zu einem sehr offensichtlichen Fehler. Tom Paris wird mit einem Shuttle zu seinem neuen Schiff gebracht. Dabei sehen wir einerseits die (durchaus mögliche) Nummer NCC-71226. Allerdings wechselt die Ansicht dann plötzlich zu einer anderen: NCC-1701-D. Klingelt da was? Das ist natürlich die Nummer der ikonischen USS Enterprise-D von Captain Picard. Ob der wohl ein Shuttle vermisst?

Schnelles Ende

Mit der Einführung von Kes buddelten sich die Autoren eine Falle, die bestimmt vermeidbar gewesen wäre. Ihre Spezies, die Ocampa, kann sich nämlich nur einmal im Leben fortpflanzen und dann auch nur ein Kind bekommen. Doch würde das stimmen, wären die Ocampa lange ausgestorben (beziehungsweise hätten sich nie entwickeln können), da sich die Population immer weiter halbieren würde.

Nachschub

Die Crew der USS Voyager war in ihren Jahren im Delta-Quadranten zu unfassbaren Dingen fähig: Dazu gehört auch, dass ihr Vorrat an Shuttles und Torpedos niemals endete. Im offiziellen Star Trek Voyager Technical Guide ist von zwei Shuttles die Rede, mit denen das Schiff bestückt ist. Im Verlauf der Serie verlor man jedoch an die 17 (!) Stück. Sicher hätte man hier und da reparieren oder Teile replizieren können, doch gab es auch mindestens drei verschiedene Typen (6, 8 und 9) und einige waren Totalausfälle. Auch in Sachen Torpedos ging es hoch her: Im Pilotfilm hatten sie 38 und feuerten zwei auf die Vorrichtung des Fürsorgers. Dennoch sahen wir in den Folgejahren noch den Abschuss von mindestens 93 Torpedos! Vielleicht gab es ja einen geheimen Liefervertrag mit den Kazon, von dem wir nie erfahren haben.

Der Bart

In der Episode Alice lässt sich Tom Paris einen 3-Tage-Bart wachsen. Nach einer Szene, in der er erklärt, warum er die Voyager nicht verlassen kann, ist der Bart jedoch kurzzeitig verschwunden. Eine Szene später feiert er sein Comeback.

Huch!

In der Episode Good Shepherd (Der gute Hirte) taucht auf einem Display plötzlich ein Mauszeiger auf, der da ganz bestimmt nichts zu suchen hat. Nach einigen Sekunden bewegt er sich sogar, so als hätte jemand bemerkt, dass er da nichts zu suchen hat. Oder ist das Betriebssystem der Voyager vielleicht doch angestaubter als wir denken?

Dieser Artikel erschien ursprünglich auf www.syfy.de und ist Eigentum von NBC Universal Global Networks Deutschland GmbH. Er wird mit freundlicher Genehmigung zur Verfügung gestellt.

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